Spezielle Kapitel aus Informationssysteme:
Model Engineering - UML2 und Modellgetriebene Softwareentwicklung (2VO)
| LVA-Nr.: | 365.006 |
| LVA-Leitung: | Werner Retschitzegger |
| Zeit und Ort: | FR 16.03.2007, 8:30-11:45, KG712 FR 30.03.2007, 8:30-11:45, KG712 FR 27.04.2007, 8:30-11:45, KG712 FR 11.05.2007, 8:30-11:45, KG712 FR 08.06.2007, 8:30-11:45, KG712 FR 15.06.2007, 8:30-11:45, KG712 |
| Typ: | VO, 2h, 14tägig |
| Anmeldung: | KUSSS |
Unterlagen (PDF-Files):
Werden online zur Verfügung gestelltMotivation:
Die modellgetriebene Softwareentwicklung (Model Engineering) ist ein aktueller Trend im Software Engineering, sowohl in der Forschung als auch in der industriellen Anwendung. Die Grundidee der modellgetriebenen Softwareentwicklung besteht darin, Programmcode als primäres Artefakt der Softwareentwicklung durch Modelle abzulösen. Diese Modelle werden unter Verwendung von grafischen, ausdrucksstarken Modellierungssprachen spezifiziert, um daraus Programmcode und andere Implementierungsartefakte wie Konfigurationsdateien teilautomatisch bzw. automatisch zu erstellen. Angestrebt wird ein Abstraktionsschritt, wie er beispielsweise beim Übergang von Assembler zu Hochsprachen stattgefunden hat. Der Vorteil der Verwendung von Modellierungssprachen im Unterschied zu gängigen Programmiersprachen wird dabei in der leichteren Verständlichkeit und der größeren Unabhängigkeit von wechselnden Implementierungstechnologien gesehen.In dieser Entwicklung spielen UML und unterstützende Technologien der OMG eine entscheidende Rolle. Unter dem Dach der Model-Driven Architecture (MDA), einem konzeptionellen Framework für modellgetriebene Softwareentwicklung, forciert die OMG eine Reihe von Technologien wie UML, MOF, XMI und OCL, die eine industrielle Umsetzung der modellgetriebenen Softwareentwicklung fördern sollen. Immer mehr Entwicklungswerkzeuge unterstützen diese Technologien sowie manche Konzepte von MDA.
Ziel der LVA:
Ziel dieser Vorlesung ist es, die grundlegenden Konzepte und Technologien der modellgetriebenen SW-Entwicklung zu erläutern. Insbesondere werden dabei folgende Themenbereiche behandelt:Inhalte der LVA:
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M1: Einführung in Model Engineering
M2: Metamodellierung
(MOF, UML2, Ecore/EMF)
M3: Modelltransformation (OCL, ATL als QVT-Realisierung)
M4: Codegenerierung
(XML-basiert, Java-basiert, Modell-basiert)
M5: Grafische Modellierungseditoren
(Eclipse GMF)
M6: Neuerungen in UML2
Literatur:
- Martin Hitz, Gerti Kappel, Elisabeth Kapsammer, Werner Retschitzegger: UML@Work - Objektorientierte Modellierung mit UML2, dpunkt, 2005. http://www.uml.ac.at/buch/
- Thomas Stahl, Markus Völter: Modellgetriebene Softwareentwicklung/, dpunkt.verlag, 2005
- David S. Frankel: Model Driven Architecture, John Wiley & Sons, 2003
- Sami Beydeda, Matthias Book, Volker Gruhn (Eds.): Model-Driven Software Development, Springer-Verlag, 2005
- Bernahrd Rumpe: Agile Modellierung mit UML - Codegenerierung, Testfälle, Refactoring, Springer, 2004
- Vorlker Gruhn et al.: Effektives Software-Engineering mit UML2 und Eclipse, Springer, 2006
- Jack Greenfield, Wojtek Kozaczynski, Steve Cook, Stuart Kent: Software Factories, John Wiley & Sons, 2004
- Frank Budinsky et al: Eclipse Modeling Framework, Addison-Wesley, 2004
- Xactium: Applied Metamodelling – A Foundation for Language Driven Development,
- IEEE Software: Special Issue on Model-Driven Development, Sept./Okt. 2003


